Allergien vs. Unverträglichkeiten bei Hunden erklärt

Kann das richtige Futter deinem Hund bei Angst helfen?

Silvester, Gewitter, Autofahrten oder Trennungsangst, viele Hunde kämpfen mit Ängsten. Training und Management sind wichtig, aber ein oft übersehener Faktor ist die Ernährung. Sie kann Training nicht ersetzen, aber erheblich unterstützen.

 

Der Zusammenhang zwischen Futter und Angst

Das Gehirn deines Hundes braucht bestimmte Nährstoffe, um die Botenstoffe zu produzieren, die für Ruhe und Gelassenheit sorgen. Fehlen diese Bausteine, ist das Nervensystem dauerhaft in Alarmbereitschaft, selbst ohne äußeren Stressor.

Wie im Artikel über Nährstoffmangel und Verhalten beschrieben, spielen besonders Tryptophan, Magnesium und B-Vitamine eine zentrale Rolle.

 

Nährstoffe, die bei Angst helfen können

1. Tryptophan

Diese essenzielle Aminosäure kann dein Hund nicht selbst herstellen. Sie ist der Baustein für Serotonin, den Botenstoff, der für Wohlbefinden und emotionale Stabilität sorgt. Studien zeigen, dass eine erhöhte Tryptophanzufuhr bei Hunden Angstreaktionen reduzieren kann.

 

2. L-Theanin

Diese Aminosäure kommt natürlich in grünem Tee vor und fördert die Produktion von GABA, einem beruhigenden Neurotransmitter. L-Theanin kann als Ergänzung sinnvoll sein, besonders in akuten Stresssituationen.

 

3. Omega-3-Fettsäuren

Neben ihrer Bedeutung für die Gehirnstruktur haben Omega-3-Fettsäuren auch entzündungshemmende Eigenschaften. Da chronischer Stress Entzündungsprozesse fördert, können Omega-3s hier gegensteuern.

 

4. Alpha-Casozepin

Dieses Milchprotein-Derivat hat nachweislich beruhigende Eigenschaften und ist in einigen speziellen Ergänzungsmitteln für ängstliche Hunde enthalten.

 

Was du bei der Fütterung beachten solltest

  • Regelmäßige Fütterungszeiten

Unregelmäßige Mahlzeiten bedeuten Stress. Ein verlässlicher Rhythmus gibt deinem Hund Sicherheit.

  • Nicht kurz vor Stresssituationen füttern

Wenn dein Hund vor dem Alleinsein oder vor einer Autofahrt frisst, kann die Verdauung die Stressreaktion verstärken.

  • Qualität vor Zusätzen

Bevor du Nahrungsergänzungen hinzufügst, stelle sicher, dass das Grundfutter hochwertig ist und alle wichtigen Nährstoffe enthält.

  • Ernährung ist ein Teil des Puzzles

Die richtige Fütterung kann deinen Hund unterstützen, aber sie ersetzt kein Training. Ideal ist eine Kombination aus:

  1. Angepasster Ernährung
  2. Verhaltenstherapie/Training
  3. Management (Stressauslöser reduzieren)
  4. Ggf. tierärztlicher Unterstützung bei starken Ängsten

Übrigens: Auch bei Katzen gibt es einen Zusammenhang zwischen Stress und Ernährung. Wenn du eine Katze hast, die unter Stress leidet, findest du Tipps in unserem Artikel Stress bei der Katze: Wie das richtige Futter helfen kann.

Du möchtest wissen, ob die Ernährung deines ängstlichen Hundes optimal ist? Vereinbare eine Beratung.

Stress beim Hund erkennen: 6 Fakten, die dir bisher niemand erklärt hat

1. Chronischer Stress kann die Schilddrüse beeinflussen

Die Stressachse (HPA) und die Schilddrüsenachse (HPT) arbeiten eng zusammen. Dauerhaft erhöhtes Cortisol kann die Produktion von Schilddrüsenhormonen drosseln und die Umwandlung von T4 in aktives T3 hemmen.

Das Ergebnis: Symptome wie Müdigkeit, Gewichtszunahme und stumpfes Fell, obwohl die Schilddrüse eigentlich gesund ist.

 

2. Stress kann die Nase "abschalten" 

Chronischer Stress beeinflusst die Verarbeitung von Gerüchen im Gehirn. Verantwortlich sind unter anderem Cortisol und Veränderungen im limbischen System. Studien zeigen, dass Stress die Geruchswahrnehmung und das olfaktorische Lernen beeinflussen kann. Für Hunde gibt es Hinweise, dass Stress die Leistung bei Suchaufgaben und die Motivation zur Nasenarbeit beeinträchtigt.

 

3. Stress beeinflusst die Kollagenbildung und Wundheilung

Chronischer Stress erhöht Cortisol. Cortisol hemmt die Kollagensynthese, reduziert die Aktivität von Fibroblasten und verzögert die Wundheilung. Dieser Mechanismus ist sowohl in der Humanmedizin als auch in der Veterinärmedizin bekannt.

 

4. Musik kann helfen, aber nicht jede

Studien zeigen, dass klassische Musik und Reggae Hunde beruhigen können. Heavy Metal hingegen kann Stress verstärken.

Der Grund: Langsame Rhythmen ähneln dem ruhenden Herzschlag und wirken dadurch entspannend auf das Nervensystem.

 

5. Stress macht die Haut anfälliger für Infektionen

Gestresste Hunde produzieren weniger antimikrobielle Peptide in der Haut. Das sind körpereigene Abwehrstoffe gegen Bakterien und Pilze.

Die Folge: Hautinfektionen, die immer wiederkehren – besonders an Pfoten, Ohren oder Bauch.

 

6. Cortisol baut sich schneller ab als oft behauptet


Cortisol wird nach einer akuten Stressreaktion relativ schnell wieder abgebaut. Die Dauer und Intensität der Cortisolantwort variiert jedoch je nach Hund und Situation.
Aber: Die Erholung des gesamten Stresssystems dauert häufig länger. Aktivierung des sympathischen Nervensystems, erhöhte Wachsamkeit und emotionale Anspannung können auch nach sinkenden Cortisolwerten bestehen bleiben.

 

Du hast das Gefühl, dass das Futter für deinen gestressten oder ängstlichen Hund nicht passt? Nimmt er weiter ab, trotz gutem Futter oder hat er gar Durchfall? 

Du suchst eine kompetente Ernährungsberatung, die dich bei der Ernährung deines gestressten oder ängstlichen Hundes unterstützt? Dann bist du bei mir richtig.
 

Phytotherapie bei Hund und Katze: Natürliche Unterstützung für dein Tier

Immer mehr Tierhalter suchen nach sanften, natürlichen Möglichkeiten, ihre Hunde und Katzen zu unterstützen. Die Phytotherapie, also die Anwendung von Pflanzen und pflanzlichen Wirkstoffen, bietet zahlreiche Möglichkeiten, Gesundheit, Wohlbefinden und Vitalität zu fördern.

 

Was ist Phytotherapie?

Phytotherapie bezeichnet die gezielte Verwendung von Heilpflanzen und deren Extrakten zur Unterstützung der Gesundheit. Viele Pflanzen enthalten wertvolle Inhaltsstoffe wie ätherische Öle, Bitterstoffe, Flavonoide oder sekundäre Pflanzenstoffe, die positiv auf Organe, Stoffwechsel oder das Immunsystem wirken.

Bei Hunden und Katzen kann Phytotherapie unter anderem eingesetzt werden für:

  • Verdauungsprobleme: Kamille, Fenchel oder Pfefferminze können die Verdauung beruhigen.
  • Allergien und Hautprobleme: Ringelblume, Süßholzwurzel oder Brennnessel unterstützen die Hautgesundheit.
  • Stress und Angst: Baldrian, Melisse oder Passionsblume können beruhigend wirken.
  • Leber- und Nierenunterstützung: Mariendistel oder Artischocke können die Entgiftungsorgane bei Einschränkungen fördern.

 

Vorteile der Phytotherapie für Hund und Katze

  1. Natürliche Unterstützung: Pflanzen wirken sanft, oft ohne die Nebenwirkungen von Medikamenten.
  2. Individuell anpassbar: Dosierung und Pflanze können genau auf das Tier und seine Bedürfnisse abgestimmt werden.
  3. Ganzheitlicher Ansatz: Körper und Psyche werden gleichzeitig unterstützt, z. B. bei Stress, Verdauungsproblemen oder Allergien.

 

Worauf sollte man achten?

  • Tiergerechte Dosierung: Nicht alle Pflanzen sind für Hunde und Katzen ungefährlich. Manche Kräuter (z. B. Teebaumöl, Schokolade, Knoblauch) können giftig sein.
  • Qualität der Produkte: Hochwertige Pflanzenpräparate ohne Zusatzstoffe wählen.
  • Besondere Vorsicht gilt bei gleichzeitiger Medikamentengabe oder schwerern Organerkrankungen ( z. B. Probleme mit der Leber).
  • Individuelle Beratung: Vor Beginn einer phytotherapeutischen Behandlung sollte immer eine Ernährungsberatung oder Rücksprache mit Tierarzt/Tierheilpraktiker erfolgen.

 

Fazit

Phytotherapie kann eine wertvolle Ergänzung zur klassischen Ernährung und medizinischen Versorgung sein. Mit der richtigen Beratung lassen sich Verdauung, Haut, Immunsystem und Stressresistenz deines Hundes oder deiner Katze sanft unterstützen.

💡 Tipp: Eine Kombination aus angepasster Ernährung, Phytotherapie und regelmäßiger Beobachtung ist oft der Schlüssel zu langfristigem Erfolg.

 

Du bist interessiert an Phytotherapie für deinen Hund oder deine Katze? Kontaktiere mich gerne für eine Beratung.

 

28.06.2026



Darmgesundheit und Verhalten beim Hund: Warum der Darm das Gehirn beeinflusst

Viele denken bei Verhalten zuerst an Training oder Umweltfaktoren. Dabei wird ein entscheidender Bereich oft übersehen: der Darm. Moderne Forschung zeigt, dass Darm und Gehirn eng miteinander verbunden sind: über die sogenannte Darm-Hirn-Achse.

 

Die Darm-Hirn-Achse beim Hund

Im Darm deines Hundes leben Milliarden von Mikroorganismen, das sogenannte Mikrobiom. Diese Bakterien beeinflussen nicht nur die Verdauung, sondern auch:

  • die Produktion von Neurotransmittern wie Serotonin
  • das Immunsystem
  • die Stressreaktion

Studien zeigen, dass ein Ungleichgewicht der Darmflora (Dysbiose) mit erhöhter Ängstlichkeit und Stressanfälligkeit in Verbindung stehen kann.

 

Wie die Darmflora das Verhalten beeinflusst

Serotonin entsteht größtenteils im Darm

Ein Großteil des Serotonins wird im Darm produziert. Ist die Darmflora gestört, kann auch diese Produktion beeinträchtigt sein, was sich auf Stimmung und Verhalten auswirken kann.

 

Stress verändert den Darm und umgekehrt

Chronischer Stress kann die Darmflora negativ beeinflussen. Gleichzeitig kann eine gestörte Darmflora Stress verstärken. Es entsteht ein Kreislauf.

 

Entzündungen als versteckter Faktor

Eine unausgeglichene Ernährung kann Entzündungsprozesse im Darm fördern. Diese wirken sich wiederum auf das Nervensystem aus und können Verhaltensprobleme verstärken.

 

Anzeichen für eine gestörte Darmgesundheit

  • Wiederkehrender Durchfall oder weicher Kot
  • Blähungen oder häufiges Grasfressen
  • Juckreiz oder Hautprobleme
  • Unruhe oder erhöhte Reizbarkeit
  • Plötzliche Verhaltensänderungen

 

Was du über die Ernährung tun kannst

1. Präbiotische Ballaststoffe

Sie „füttern" die guten Darmbakterien. Beispiele: Inulin, Flohsamenschalen, bestimmte Gemüsesorten.

2. Probiotika gezielt einsetzen

Probiotische Ergänzungen können helfen, das Gleichgewicht der Darmflora wiederherzustellen, besonders nach Antibiotikagaben.

3. Hochwertige, gut verdauliche Proteine

Schwer verdauliche Proteinquellen können die Darmflora belasten und Fehlgärungen fördern.

4. Langsame Futterumstellung

Plötzliche Wechsel stressen den Darm und können das Mikrobiom aus dem Gleichgewicht bringen.

Wichtig: Ganzheitlich denken!

 

Die Darmgesundheit ist eng mit anderen Faktoren verknüpft. Auch Nährstoffmängel (siehe Nährstoffmangel und Verhalten) oder Stress (siehe Futter gegen Angst beim Hund) spielen eine Rolle.

Du möchtest die Darmgesundheit deines Hundes gezielt verbessern? Mehr zur individuellen Ernährungsberatung online oder im Raum Ingolstadt.

Schwarze-brauner Hund schaut aufmerksam nach oben, sitzt auf einer Terrasse.

B-Vitamine und das Nervensystem beim Hund – warum sie so wichtig sind

Kleiner, schwarzer und brauner Hund schaut neugierig in die Kamera.

Die B-Vitamine werden oft unterschätzt, dabei sind sie unverzichtbar für ein funktionierendes Nervensystem. Ein Mangel kann sich zuerst im Verhalten zeigen, bevor körperliche Symptome auftreten.

 

Die wichtigsten B-Vitamine für das Hundenerv­ensystem

1. Vitamin B1 (Thiamin)

Thiamin ist entscheidend für die Energieversorgung der Nervenzellen. Ein Mangel kann zu Nervosität, Muskelzittern und Koordinationsstörungen führen. Besonders kritisch: Manche Fischarten enthalten Thiaminase, ein Enzym, das Thiamin zerstört. Bei häufiger Rohfütterung mit Fisch sollte das berücksichtigt werden.

 

2. Vitamin B6 (Pyridoxin)

B6 ist direkt an der Synthese von Serotonin, Dopamin und GABA beteiligt, den Botenstoffen, die für Stimmung und Stressresistenz verantwortlich sind. Ohne ausreichend B6 kann dein Hund diese wichtigen Neurotransmitter nicht bilden.

 

3. Vitamin B12 (Cobalamin)

B12 ist essenziell für die Bildung der Myelinscheiden, die die Nerven umgeben und schützen. Ein Mangel kann zu neurologischen Symptomen führen, darunter Verhaltensänderungen und Schwäche.

 

4. Folsäure (Vitamin B9)

Folsäure arbeitet eng mit B12 zusammen und ist wichtig für die Zellteilung und Reparatur, auch im Nervensystem.

 

Wann ein B-Vitamin-Mangel auftreten kann

  • Bei einseitiger Fütterung
  • Bei selbst zusammengestellten Rationen ohne Berechnung
  • Bei bestimmten Erkrankungen (z. B. Magen-Darm-Probleme, die die Aufnahme beeinträchtigen)
  • Bei erhöhtem Bedarf (trächtige/säugende Hündinnen, Hunde im Wachstum, Senioren)

 

Anzeichen eines möglichen Mangels

  • Erhöhte Nervosität oder Schreckhaftigkeit
  • Verminderte Stresstoleranz
  • Apathie oder depressives Verhalten
  • Muskelzuckungen oder Koordinationsprobleme
  • Bei schwerem Mangel: neurologische Ausfälle

Wie im Artikel über Nährstoffmangel und Verhalten beschrieben, zeigen sich diese Symptome oft, bevor ein Bluttest auffällig wird, weil der Körper zunächst auf Reserven zurückgreift.

 

Gute Quellen für B-Vitamine:

  • B1: Schweinefleisch, Leber, Vollkornprodukte
  • B6: Leber, Geflügel, Fisch, Kartoffeln
  • B12: Leber, Fleisch, Fisch, Eier
  • Folsäure: Leber, grünes Blattgemüse, Hülsenfrüchte

 

Was du beachten solltest

B-Vitamine sind wasserlöslich, ein Überschuss wird ausgeschieden. Das macht eine Überdosierung unwahrscheinlich, bedeutet aber auch, dass der Körper keine großen Reserven anlegen kann. Eine regelmäßige Zufuhr ist wichtig.

Bei selbst zusammengestellten Futterrationen (BARF oder Kochen) empfehle ich immer eine Rationsberechnung, um sicherzustellen, dass alle B-Vitamine abgedeckt sind.

Du möchtest sichergehen, dass dein Hund optimal mit B-Vitaminen versorgt ist? Lass uns gemeinsam die Fütterung analysieren.

Auch bei ängstlichen Hunden spielen B-Vitamine eine zentrale Rolle, mehr dazu im Artikel Futter gegen Angst beim Hund.

 

 

Stress bei der Katze: Wie das richtige Futter helfen kann

Katzen sind Gewohnheitstiere und gleichzeitig meisterhafte Stressverstecker. Oft bemerken Halter:Innen erst spät, dass ihre Katze unter chronischem Stress leidet. Die Ernährung kann sowohl ein Stressfaktor sein als auch Teil der Lösung.

 

Anzeichen für Stress bei Katzen

  • Veränderte Fressgewohnheiten (mehr oder weniger fressen)
  • Unsauberkeit außerhalb der Katzentoilette
  • Übermäßiges Putzen oder Haarausfall
  • Rückzug oder verstärktes Verstecken
  • Aggression gegenüber Menschen oder anderen Tieren
  • Durchfall oder Erbrechen ohne erkennbare Ursache

 

Wie Ernährung Stress bei Katzen beeinflusst

1. Nährstoffversorgung

Ähnlich wie beim Hund braucht auch das Katzenhirn bestimmte Bausteine für die Produktion von Neurotransmittern. Die Grundprinzipien aus dem Artikel über Nährstoffmangel und Verhalten gelten auch für Katzen, mit einigen Besonderheiten.

Katzen sind obligate Karnivoren und haben einen höheren Bedarf an bestimmten Aminosäuren, die sie nur aus tierischem Protein bekommen. Taurin ist hier besonders wichtig, nicht nur für Herz und Augen, sondern auch für das Nervensystem.

 

2. Fütterungsweise

Katzen sind von Natur aus Einzeljäger, die viele kleine Mahlzeiten über den Tag verteilen. Zweimal täglich eine große Portion zu bekommen, widerspricht ihrem natürlichen Rhythmus und kann Stress verursachen.

 

3. Futterplatz und Atmosphäre

Frisst deine Katze neben der Waschmaschine? Direkt neben der Katzentoilette? In einem Durchgangsbereich? Diese Faktoren können das Fressen zum Stresserlebnis machen.

 

Praktische Tipps für stressreduzierendes Füttern

1. Mehrere kleine Mahlzeiten

Statt zwei großer Portionen: vier bis sechs kleine Mahlzeiten über den Tag verteilen. Automatische Futterautomaten können hier helfen, besonders wenn du tagsüber nicht zu Hause bist.

 

2. Futterspiele einsetzen

Fummelbretter, Futterbälle oder verstecktes Futter simulieren das Jagdverhalten und reduzieren Langeweile, einen der größten Stressfaktoren bei Wohnungskatzen.

 

3. Ruhige Futterplätze

Der Futterplatz sollte ruhig, sicher und vom Katzenklo entfernt sein. Bei mehreren Katzen: separate Futterstellen, idealerweise in verschiedenen Räum

 

4. Vorhersehbarkeit schaffen

Katzen lieben Routine. Füttere möglichst zur gleichen Zeit am gleichen Ort.

 

5. Hochwertiges Protein

Achte auf Futter mit hohem Fleischanteil und guter Proteinqualität. Minderwertige Nebenerzeugnisse oder viel pflanzliches Protein können die Verdauung belasten.

 

Nährstoffe, die Katzen bei Stress unterstützen

  • Omega-3-Fettsäuren: Unterstützen das Nervensystem und haben entzündungshemmende Eigenschaften
  • B-Vitamine: Essenziell für die Neurotransmitterproduktion (siehe auch B-Vitamine beim Hund, die Grundlagen gelten auch für Katzen)
  • Tryptophan: Vorstufe von Serotonin, kann über die Ernährung erhöht werden
  • Alpha-Casozepin: Ein beruhigendes Milchprotein, das in einigen speziellen Ergänzungsfuttermitteln enthalten ist

 

Wann du professionelle Hilfe suchen solltest

Stress bei Katzen kann auch gesundheitliche Ursachen haben. Schilddrüsenüberfunktion, Schmerzen oder andere Erkrankungen können ähnliche Symptome zeigen. Bei anhaltenden Verhaltensänderungen immer zuerst den Tierarzt konsultieren.

Wenn gesundheitliche Ursachen ausgeschlossen sind, kann eine angepasste Ernährung gemeinsam mit Umgebungsoptimierung viel bewirken.

Du möchtest die Ernährung deiner gestressten Katze optimieren? Hier erfährst du mehr über meine Beratung.



Aggression beim Hund und bei der Katze: Welche Rolle spielt die Ernährung?

Aggression bei Hunden und Katzen hat viele Ursachen: Schmerzen, Angst, Unsicherheit oder erlernte Muster. Was viele nicht wissen: Die Ernährung kann aggressives Verhalten verstärken oder abschwächen. Sie ist selten die alleinige Ursache, aber oft ein unterschätzter Faktor.

 

Wie Ernährung Aggression beeinflussen kann

1. Blutzuckerschwankungen

Futter mit einem hohen Anteil an schnell verfügbaren Kohlenhydraten (etwa minderwertiges Trockenfutter mit viel Getreide) kann zu Blutzuckerspitzen und -abfällen führen. Diese Schwankungen machen Hunde und Katzen reizbar, ähnlich wie beim Menschen.

 

2. Proteinqualität und -menge

Sowohl zu wenig als auch zu viel Protein kann problematisch sein. Entscheidend ist die biologische Wertigkeit, also wie gut der Körper das Protein verwerten kann. Minderwertiges Protein liefert weniger Aminosäuren, die für die Neurotransmitterproduktion wichtig sind.

 

3. Nährstoffmängel

Wie im Artikel über Nährstoffmangel und Verhalten beschrieben, können Defizite bei B-Vitaminen, Magnesium oder Omega-3-Fettsäuren zu erhöhter Reizbarkeit führen.

 

4. Futtermittelunverträglichkeiten

Unverträglichkeiten verursachen nicht nur körperliche Symptome wie Durchfall oder Juckreiz, sie können auch das Verhalten beeinflussen. Ein Tier, das ständig mit Unwohlsein kämpft, ist weniger stressresistent.

 

➡︎ Besonderheiten bei der Katze

Katzen zeigen Aggression anders als Hunde, oft subtiler und plötzlicher. Häufige Auslöser:

  • Schmerzbedingte Aggression

Zahnprobleme, Gelenkschmerzen oder Magen-Darm-Beschwerden können dazu führen, dass eine Katze beim Streicheln oder Hochheben aggressiv reagiert. Eine angepasste Ernährung kann hier helfen, etwa bei Gelenkproblemen durch Omega-3-Fettsäuren.

 

  • Frustrations-Aggression

Katzen, die gelangweilt sind oder deren Jagdinstinkt nicht befriedigt wird, können aggressiv werden. Hier kann eine Umstellung der Fütterung auf mehrere kleine Mahlzeiten oder Futterspiele helfen.

 

  • Stress und territoriale Aggression

Katzen reagieren empfindlich auf Veränderungen in ihrem Umfeld. Tipps zur stressreduzierenden Fütterung findest du in unserem Artikel Stress bei der Katze: Wie das richtige Futter helfen kann.

 

Was du konkret tun kannst

  • Futterqualität prüfen: Enthält das Futter hochwertige Proteinquellen? Wie hoch ist der Getreide- oder Füllstoffanteil?
  • Fütterungszeiten anpassen: Regelmäßige, vorhersehbare Mahlzeiten reduzieren Stress. Bei Katzen: mehrere kleine Portionen über den Tag verteilen.
  • Mögliche Unverträglichkeiten abklären: Eine Ausschlussdiät kann Klarheit bringen.
  • Omega-3-Fettsäuren erhöhen: Sie können helfen, impulsives Verhalten zu reduzieren.
  • Tierarzt konsultieren: Aggression kann ein Symptom für Schmerzen sein, das sollte immer zuerst abgeklärt werden.

 

Ernährung allein löst keine Aggression

Ich möchte hier klar sein: Eine Futterumstellung wird aggressives Verhalten nicht magisch verschwinden lassen. Aber sie kann die Voraussetzungen dafür schaffen, dass Training und Verhaltenstherapie besser wirken.

Du möchtest herausfinden, ob die Ernährung bei deinem Tier eine Rolle spielt? Kontaktiere mich für eine Beratung.

 

Wie Nährstoffmangel das Verhalten deines Hundes beeinflusst

Viele Hundehalter:Innen denken bei Verhaltensproblemen zuerst an Erziehung oder Stress, dabei kann die Ursache im Futternapf liegen. Nährstoffe sind die Bausteine für Botenstoffe im Gehirn, und ein Mangel zeigt sich oft im Verhalten, bevor körperliche Symptome auftreten.

 

Welche Nährstoffe beeinflussen das Hundeverhalten?

1. Omega-3-Fettsäuren (DHA und EPA)

Diese Fettsäuren sind essenziell für die Gehirnfunktion. Studien zeigen, dass Hunde mit niedrigen Omega-3-Werten häufiger zu Impulsivität und Aggression neigen. Besonders bei Hunden mit Angstproblemen kann eine Erhöhung der Omega-3-Zufuhr positive Effekte haben.

 

2. B-Vitamine

Die B-Vitamine – insbesondere B1, B6 und B12 – sind direkt an der Produktion von Serotonin und Dopamin beteiligt. Ein Mangel kann zu Nervosität, Überreaktionen und sogar depressivem Verhalten führen. Mehr dazu erfährst du in unserem Artikel über B-Vitamine und das Nervensystem beim Hund.

 

3. Magnesium

Magnesium wirkt als natürlicher „Beruhiger" für das Nervensystem. Hunde mit Magnesiummangel sind oft schreckhaft, zeigen Muskelzuckungen und haben Schwierigkeiten, zur Ruhe zu kommen.

 

4. Tryptophan

Diese Aminosäure ist die Vorstufe von Serotonin, dem „Wohlfühl-Botenstoff". Ohne ausreichend Tryptophan kann dein Hund kein Serotonin bilden, das Ergebnis: erhöhte Reizbarkeit und Stressanfälligkeit.

Anzeichen für einen möglichen Nährstoffmangel

  • Plötzliche Verhaltensänderungen ohne erkennbaren Auslöser
  • Erhöhte Schreckhaftigkeit oder Ängstlichkeit
  • Unruhe und Schwierigkeiten beim Entspannen
  • Reizbarkeit gegenüber anderen Hunden oder Menschen
  • Stumpfes Fell und allgemeine Antriebslosigkeit

 

Was du tun kannst

Der erste Schritt ist eine genaue Analyse des aktuellen Futters. Viele kommerzielle Futtermittel decken den Grundbedarf, aber nicht den individuellen Mehrbedarf, etwa bei aktiven Hunden, Senioren oder Hunden mit Vorerkrankungen.

Eine professionelle Ernährungsberatung kann hier Klarheit schaffen. Ich analysiere die aktuelle Fütterung, identifiziere mögliche Mängel und erstelle einen Futterplan, der exakt auf deinen Hund abgestimmt ist.

Du vermutest, dass das Verhalten deines Hundes mit der Ernährung zusammenhängt? Hier erfährst du mehr über meine Ernährungsberatung.

Wenn du dich fragst, ob bestimmte Nährstoffe auch bei Angst und Stress helfen können, lies weiter in unserem Artikel über Futter gegen Angst beim Hund.



Warum Pfotenlecken mit der Ernährung zusammenhängen kann

Die Haut ist ein Spiegel der inneren Gesundheit. Wenn der Körper bestimmte Zutaten nicht gut verträgt, zeigt sich das oft über:

  • Juckreiz
  • Ohrenentzündungen
  • rote Pfoten
  • stumpfes Fell
  • Hautentzündungen
  • ständiges Lecken

Besonders häufig problematisch:

  • zu viele Proteinquellen
  • minderwertige Zusätze
  • häufige Futterwechsel
  • versteckte Unverträglichkeiten
  • stark verarbeitete Inhaltsstoffe

 

Der Darm spielt bei Hautproblemen eine größere Rolle als viele denken

Ein großer Teil des Immunsystems sitzt im Darm. Ist die Darmflora aus dem Gleichgewicht, kann das Entzündungen und Hautprobleme begünstigen.

Deshalb suchen aktuell viele Hundehalter:Innen nach:

  • „Darmgesundheit Hund Hautprobleme“
  • „Juckreiz Hund Ernährung“
  • „Hypoallergenes Hundefutter sinnvoll?“

Aber es gibt nicht die eine Lösung für alle Hunde. Es muss auf die individuellen Faktoren geschaut werden wie z. B. Alter, Aktivitätslevel, Gesundheitszustand oder Rasse. Hier kann eine Ernährungsberatung sinnvoll sein.

 

Diese Fehler verschlimmern das Problem oft

Viele wechseln ständig:

  • das Futter
  • Snacks
  • Kauartikel
  • Supplements

Dadurch wird es oft schwieriger herauszufinden, was der Hund wirklich verträgt. Auch reine „Allergiefutter“ lösen nicht automatisch die Ursache.

 

Was wirklich helfen kann

Je nach Hund kann sinnvoll sein:

Wichtig: Nicht jeder sich juckende Hund braucht dieselbe Lösung. Häufig sind bei Hunden auch Umweltallergien im Spiel. Gräser, Pollen, Hausstaub oder Schimmelpilze führen ebenfalls zu Juckreiz und auch zu Pfotenlecken beim Hund und zwar tatsächlich deutlich häufiger als angenommen.

 

Fazit

Ständiges Pfotenlecken ist häufig mehr als nur eine kleine Angewohnheit. Oft zeigt der Körper damit, dass etwas im Inneren nicht im Gleichgewicht ist und die kann dabei eine entscheidende Rolle spielen.

 

Ernährunsgberatung für sensible Hunde und Katzen

Dein Hund hat dauerhaft Juckreiz, Hautprobleme oder leckt ständig die Pfoten? In meiner Ernährungsberatung analysiere ich die aktuelle Fütterung individuell und helfe dabei, mögliche Auslöser Schritt für Schritt herauszufinden.

Gemeinsam finden wir eine Ernährung, die deinen Hund wirklich unterstützt, statt Symptome nur zu überdecken.

Hund und Pankreatitis: Ernährung, Symptome und was jetzt wichtig ist

Eine Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung) beim Hund ist eine ernstzunehmende Erkrankung, die häufig mit starken Verdauungsproblemen verbunden ist.

Viele Hundehalter:Innen bemerken zunächst unspezifische Symptome wie Erbrechen oder Appetitlosigkeit, doch die Ursache liegt oft tiefer im Verdauungssystem.

In diesem Artikel erfährst du:

  • welche Symptome typisch sind,
  • welche Rolle die Ernährung spielt,
  • und worauf du bei der Fütterung unbedingt achten solltest.

 

Was ist eine Pankreatitis beim Hund?

Bei einer Pankreatitis ist die Bauchspeicheldrüse entzündet. Dieses Organ spielt eine wichtige Rolle bei:

  • der Verdauung von Fetten, Eiweißen und Kohlenhydraten
  • der Produktion von Enzymen
  • der Regulation des Stoffwechsels

Wenn die Bauchspeicheldrüse nicht richtig arbeitet, kann es zu starken Verdauungsproblemen kommen.

 

Typische Symptome einer Pankreatitis beim Hund

Die Symptome können unterschiedlich stark ausgeprägt sein.

Häufige Anzeichen sind:

  • wiederholtes Erbrechen
  • Appetitlosigkeit oder Futterverweigerung
  • Bauchschmerzen (z. B. gekrümmte Haltung)
  • Durchfall oder weicher Kot
  • Mattigkeit und Rückzug
  • Fieber in akuten Fällen

Manche Hunde zeigen nur milde Symptome, andere sehr akute Beschwerden.

 

Welche Rolle spielt die Ernährung bei Pankreatitis?

Die Ernährung spielt eine zentrale Rolle, sowohl bei der Entstehung als auch bei der Unterstützung der Verdauung.

Besonders wichtig ist: die Fettmenge im Futter

Die Bauchspeicheldrüse muss Fett verdauen. Ist das Futter zu fettreich oder schwer verdaulich, kann das die Symptome verschlimmern.

 

Häufiger Fehler: Zu fettreiches Futter

Viele Hunde bekommen im Alltag:

  • fettige Kauartikel
  • Snacks mit hohem Fettgehalt
  • BARF-Rationen mit zu viel Fettanteil
  • ungeeignete Leckerlis

Gerade bei empfindlichen Hunden kann das problematisch sein. Bei Pankreatitis gilt oft: weniger Fett bedeutet weniger Belastung für die Bauchspeicheldrüse.

 

Fehler 2: Zu schnelle Futterumstellung

Nach einer Diagnose wird oft sofort das komplette Futter gewechselt. Das Problem: Ein zu schneller Wechsel kann den Verdauungstrakt zusätzlich belasten.

Besser ist meist:

  • schrittweise Anpassung
  • gut verträgliche Komponenten
  • ruhige Stabilisierung der Verdauung

 

Fehler 3: „Diätfutter“ wird nicht individuell angepasst

Es gibt viele fertige Diätfuttermittel für Pankreatitis.

Diese sind jedoch nicht immer optimal, weil:

Eine Anpassung an den einzelnen Hund ist oft sinnvoll.

 

Welche Ernährung ist bei Pankreatitis oft geeignet?

Grundsätzlich wird häufig empfohlen:

  • fettarme Fütterung
  • leicht verdauliche Zutaten
  • klare, einfache Zusammensetzung
  • keine starken Fettspitzen

Typische gut verträgliche Komponenten können sein:

  • mageres Fleisch (z. B. Huhn ohne Haut, Pute)
  • gut gekochte Kohlenhydrate (z. B. Reis, Kartoffeln)
  • schonende Zubereitung

Wichtig: Die genaue Zusammensetzung sollte immer individuell angepasst werden.

 

Chronische vs. akute Pankreatitis

Man unterscheidet:

  • akute Pankreatitis: plötzliche, starke Symptome → oft tierärztlicher Notfall
  • chronische Pankreatitis: wiederkehrende, milde bis moderate Beschwerden

Bei chronischen Verläufen ist die Ernährung besonders entscheidend für die Lebensqualität.

 

Wann du unbedingt zum Tierarzt solltest

Bei folgenden Symptomen ist eine tierärztliche Abklärung wichtig:

  • starkes, anhaltendes Erbrechen
  • deutliche Schmerzen
  • Futterverweigerung über mehrere Tage
  • stark reduzierter Allgemeinzustand

Pankreatitis kann unbehandelt ernst werden und verursacht bei den Tieren schlimme Schmerzen.

 

Fazit: Ernährung ist ein zentraler Baustein

Die Bauchspeicheldrüse reagiert sensibel auf Futterbestandteile, besonders auf Fett.

Eine gut angepasste Ernährung kann helfen:

  • Symptome zu reduzieren
  • Verdauung zu entlasten
  • Rückfälle zu vermeiden
  • Lebensqualität zu verbessern

Entscheidend ist dabei immer eine individuelle Betrachtung des Hundes.

 

Unterstützung bei Pankreatitis und sensibler Verdauung

Wenn dein Hund eine empfindliche Verdauung hat oder bereits eine Pankreatitis diagnostiziert wurde, ist eine individuell angepasste Ernährung besonders wichtig.

Ich unterstütze dich gerne das passende Futter für dein Tier zu finden. Die Ernährungsberatung für deinen Hund oder deine Katze erfolgt online oder vor Ort im Raum Ingolstadt.

 

➡️Beratung anfragen

Schwarze-brauner Hund schaut aufmerksam nach oben, sitzt auf einer Terrasse.

Wie Ernährung das Verhalten deines Hundes beeinflussen kann

Kleiner, schwarzer und brauner Hund schaut neugierig in die Kamera.

Wenn ein Hund plötzlich nervös, unruhig oder sogar aggressiv wirkt, denken die meisten Halter zuerst an Training oder Erziehung. Doch in vielen Fällen wird ein wichtiger Faktor übersehen: die Ernährung. Futter beeinflusst nicht nur den Körper, sondern auch:

  • Energielevel
  • Verdauung
  • Wohlbefinden
  • und indirekt sogar das Verhalten

In diesem Artikel schauen wir uns an, wann Ernährung tatsächlich eine Rolle bei Verhaltensproblemen spielen kann und wann eher nicht.

 

Kann Futter wirklich das Verhalten beeinflussen?

Ja, aber nicht im Sinne von „macht aus einem ruhigen Hund plötzlich einen aggressiven Hund“. Der Zusammenhang ist meist indirekt. 

Die Ernährung beeinflusst:

Und genau diese Faktoren können sich wiederum im Verhalten zeigen.

 

Mögliche Zusammenhänge zwischen Ernährung und Verhalten

1. Schwankender Blutzucker

Futter mit:

  • sehr viel Zucker
  • stark verarbeiteten Kohlenhydraten
  • unausgewogener Zusammensetzung

kann zu Energiehochs und -tiefs führen.

Das kann sich äußern als Unruhe, Hyperaktivität, schnelle Reizbarkeit oder auch Ängstlichkeit zeigen.

 

2. Unverträglichkeiten und körperliches Unwohlsein

Ein Hund, der sich körperlich nicht wohlfühlt, zeigt oft kein ruhiges Verhalten.

Mögliche Anzeichen:

Das kann zu:

  • Nervosität
  • Rückzug
  • Gereiztheit
  • Unruhe

führen.

 

3. Darmgesundheit und „Darm-Hirn-Achse“

Der Darm steht in enger Verbindung mit dem Nervensystem. Außerdem sitzt zu 70 % das Immunsystem im Darm, Probleme können also Gesundheit und Verhalten beim Hund massiv beeinflussen.

Eine gestörte Verdauung kann indirekt beeinflussen:

  • Stressverarbeitung
  • Stimmung
  • Aktivitätsniveau

Deshalb spielt die Darmgesundheit auch beim Verhalten eine sehr große Rolle.

 

4. Nährstoffmängel

Eine unausgewogene Ernährung kann langfristig zu Mängeln führen, z. B. bei:

  • B-Vitaminen
  • Magnesium
  • essentiellen Fettsäuren

Diese Nährstoffe sind wichtig für:

  • Nervensystem
  • Stressregulation
  • Konzentration

 

Typische Verhaltensauffälligkeiten, bei denen Ernährung mitbetrachtet werden sollte

Ernährung ist kein alleiniger Auslöser, kann aber mitwirken bei:

  • Unruhe im Haus
  • starkem Betteln oder Futterfixierung
  • Nervosität nach dem Fressen
  • erhöhter Reizbarkeit
  • Hyperaktivität
  • schlechter Frustrationstoleranz
  • erhöhtes Stresslevel oder Ängstlichkeit

 

Wann Ernährung eher NICHT die Hauptursache ist

Wichtig ist auch die Einordnung, wann Ernährung keine übergeordnete Rolle spielt.

Reine Verhaltensprobleme entstehen häufig durch:

  • fehlende Auslastung bzw. falsche Auslastung
  • Stress
  • schlechte Kommunikation
  • Unsicherheit
  • traumatische Erfahrungen

Ernährung ist hier meist nur ein Baustein, kein Hauptauslöser.

 

Häufiger Fehler: Nur am Training arbeiten, nicht am Körper

Viele Hundehalter:Innen versuchen:

  • mehr Training
  • mehr Beschäftigung
  • mehr Regeln

Aber wenn der Hund körperlich nicht im Gleichgewicht ist, bleibt das Verhalten oft instabil. Unter Schmerzen und Unwohlsein wird auch einfach schlechter gelernt. Training ist dann oft nicht möglich.

 

Wann es sinnvoll ist, die Ernährung zu überprüfen

Eine Ernährungsanpassung kann sinnvoll sein, wenn zusätzlich zum Verhalten auch:

  • Verdauungsprobleme auftreten
  • Hautprobleme bestehen
  • Futter sehr wechselhaft ist
  • der Hund sensibel reagiert
  • oder keine klare Futterstruktur vorhanden ist

 

Fazit: Verhalten und Ernährung sind oft indirekt verbunden

Ernährung ist selten der einzige Auslöser für Verhaltensprobleme, aber sie kann ein wichtiger Verstärker sein.

Ein Hund, der sich körperlich wohlfühlt, hat oft:

  • mehr Ruhe
  • bessere Stressresistenz
  • stabilere Energie

Deshalb lohnt sich bei auffälligem Verhalten immer ein Blick auf die Fütterung und auf die Nähstoffversorgung. 

 

Unterstützung bei sensiblen Hunden

Wenn dein Hund Verhaltensauffälligkeiten zeigt und du zusätzlich den Eindruck hast, dass er ernährungssensibel reagiert, kann eine individuelle Analyse der Fütterung sinnvoll sein. Kleine Anpassungen können schon eine große Wirkung haben.

Ich unterstütze dich gerne mit einer individuellen Ernährungsberatung für Hunde und Katzen, abgestimmt auf die Bedürfnisse deines Tieres.



Dein Hund hat Durchfall nach dem Futterwechsel? Das hilft wirklich

Weicher Kot, Bauchgrummeln oder Durchfall nach einem Futterwechsel sind bei Hunden keine Seltenheit. Neue Proteine, andere Fettquellen oder ungewohnte Zutaten können die Verdauung vorübergehend belasten. Die gute Nachricht: In vielen Fällen lässt sich der Darm schnell wieder beruhigen, wenn man jetzt nicht zu hektisch reagiert.

In meiner Ernährungsberatung sehe ich häufig Hunde, die besonders empfindlich auf abrupte Futterumstellungen oder sehr reichhaltige Rezepturen reagieren. Oft helfen schon wenige gezielte Anpassungen.

 

Warum bekommen Hunde nach einem Futterwechsel Durchfall?

Ein neues Futter verändert die Arbeit im Darm. Besonders sensible Hunde reagieren darauf schneller mit Verdauungsproblemen.

Häufige Ursachen sind:

  • zu schneller Futterwechsel,
  • ungewohnte Proteinquellen,
  • ein deutlich höherer Fettanteil,
  • viele neue Zusätze oder „Superfoods“,
  • zusätzliche Leckerlis und Kauartikel,
  • oder falsch gelagertes Futter.

Auch die Darmflora muss sich erst an neue Zutaten anpassen. Kurzfristig können deshalb weicher Kot oder Blähungen auftreten.

 

Was tun bei Durchfall nach dem Futterwechsel?

Jetzt hilft vor allem: den Darm entlasten und Ruhe in die Fütterung bringen.

 

1. Einfach füttern

Vorübergehend besser:

  • wenige Zutaten,
  • leicht verdauliche Mahlzeiten,
  • fettarme Komponenten,
  • kleine regelmäßige Portionen.

Nicht ständig das Futter wechseln, das verschlimmert die Verdauung oft zusätzlich.

 

2. Flohsamenschalen und Probiotika nutzen

Gequollene Flohsamenschalen können helfen, Wasser im Darm zu binden und die Kotkonsistenz zu stabilisieren.

Ein hochwertiges Hunde-Probiotikum kann die Darmflora zusätzlich unterstützen, besonders bei empfindlichen Hunden.

 

3. Auf ausreichend Flüssigkeit achten

Durchfall erhöht den Flüssigkeitsverlust. Frisches Wasser sollte jederzeit verfügbar sein. Manche Hunde trinken besser:

  • leicht angewärmtes Wasser,
  • oder milde natriumarme Brühe ohne Gewürze.

 

4. Veränderungen beobachten

Notiere kurz:

  • welches Futter gefüttert wurde,
  • wann Beschwerden auftreten,
  • und wie sich Kot, Verhalten oder Haut verändern.

Das hilft, mögliche Auslöser schneller zu erkennen.

 

Wann sollte man zum Tierarzt?

Bitte tierärztlich abklären lassen bei:

  • Blut im Kot,
  • stark wässrigem Durchfall über mehr als zwei Tage,
  • Erbrechen,
  • Fieber,
  • deutlicher Mattigkeit,
  • Gewichtsverlust,
  • oder wenn Welpen und Senioren betroffen sind.

Auch Erkrankungen wie Giardien, Pankreatitis oder chronische Darmentzündungen können ähnliche Symptome verursachen.

 

Verträgt mein Hund das neue Futter nicht?

Manche Hunde reagieren nicht nur empfindlich auf die Umstellung, sondern auf bestimmte Zutaten selbst.

Mögliche Hinweise:

  • wiederkehrender Durchfall,
  • Schleim im Kot,
  • starke Blähungen,
  • Juckreiz,
  • rote Ohren,
  • häufiges Kratzen,
  • oder wechselnder Appetit.

Dann kann eine Futtermittelunverträglichkeit dahinterstecken.

Hilfreich ist oft:

 

So gelingt die nächste Futterumstellung besser

Viele Probleme lassen sich vermeiden, wenn die Umstellung ruhiger abläuft.

Wichtig:

  • neues und altes Futter parallel bereithalten,
  • immer nur eine Sache gleichzeitig ändern,
  • Leckerlis mit berücksichtigen,
  • und empfindlichen Hunden ausreichend Zeit geben.

Je klarer die Fütterung aufgebaut ist, desto leichter lassen sich Unverträglichkeiten erkennen.

 

Häufige Fragen

Soll ich sofort wieder das alte Futter geben?

Wenn das alte Futter gut vertragen wurde, kann eine vorübergehende Rückkehr sinnvoll sein. Danach sollte langsamer umgestellt werden.

Ist gekochtes Futter bei Durchfall besser?

Bei empfindlichen Hunden oft ja. Gekochte, leicht verdauliche Mahlzeiten entlasten den Darm häufig besser als sehr reichhaltige oder rohe Fütterung.

Wie lange dauert eine Futterumstellung beim Hund?

Das ist individuell unterschiedlich. Sensible Hunde benötigen meist deutlich mehr Zeit als robuste Hunde. Insgesamt ist aber eine Futterumstellung über einen Zeitraum von ein bis zwei Wochen angeraten.

 

Fazit

Durchfall nach einem Futterwechsel ist häufig und meist gut in den Griff zu bekommen. Entscheidend sind eine ruhige Vorgehensweise, eine übersichtliche Fütterung und die richtige Beobachtung.

Bleiben Beschwerden bestehen oder treten zusätzliche Symptome auf, sollte die Ursache tierärztlich abgeklärt werden.

Du möchtest herausfinden, warum dein Hund empfindlich reagiert oder wie eine verträgliche Futterumstellung aussehen kann? In meiner Ernährungsberatung analysiere ich die aktuelle Fütterung und erstelle einen alltagstauglichen Plan für eine stabile Verdauung und eine sichere Umstellung.

Ausschlussdiät beim Hund: Die häufigsten Fehler und wie sie vermieden werden

Leidet dein Hund unter Juckreiz, Verdauungsproblemen, Ohrenentzündungen oder ständig weichem Kot? Dann wurde dir vielleicht bereits eine Ausschlussdiät vom Tierarzt empfohlen.

Eine richtig durchgeführte Ausschlussdiät kann helfen, Futtermittelunverträglichkeiten oder Allergien aufzudecken. In der Praxis scheitert sie jedoch häufig an kleinen Fehlern, oft ohne dass Hundehalter:Innen es merken.

In diesem Artikel erfährst du:

  • wann eine Ausschlussdiät sinnvoll ist,
  • welche typischen Fehler häufig passieren,
  • und worauf du achten solltest, damit die Diät wirklich aussagekräftig ist.

Was ist eine Ausschlussdiät beim Hund?

Bei einer Ausschlussdiät (auch Eliminationsdiät genannt) bekommt der Hund über mehrere Wochen nur:

  • eine Proteinquelle
  • und eine Kohlenhydratquelle,

die er bisher möglichst noch nie gefressen hat.

Ziel ist es, herauszufinden, welche Futtermittel vom Hund gut vertragen werden und ob bestimmte Futtermittel Beschwerden auslösen.

Typische Symptome einer Futtermittelunverträglichkeit können sein:

  • Juckreiz
  • Pfotenlecken
  • Ohrenentzündungen
  • Durchfall
  • Blähungen
  • Erbrechen
  • chronisch weicher Kot
  • Hautprobleme

Fehler 1: Zu viele „kleine Ausnahmen“

Der häufigste Fehler:
Zwischendurch werden doch noch kleine Snacks gegeben.

Zum Beispiel:

  • Kauartikel
  • Leckerli
  • Trainingssnacks
  • Käse
  • Wurst
  • Zahnsticks
  • Tischreste

Schon kleine Mengen können die Ausschlussdiät verfälschen.

Viele Hundehalter denken: „Ein kleines Leckerli wird schon nichts machen.“

Leider reicht manchmal bereits eine einzige falsche Proteinquelle aus, um Symptome erneut auszulösen.

Fehler 2: Die falsche Proteinquelle wählen

Für eine erfolgreiche Ausschlussdiät sollte die Proteinquelle möglichst neu für den Hund sein.

Wenn dein Hund bereits:

  • Rind,
  • Huhn,
  • Pute,
  • Lamm
    oder viele verschiedene Snacks bekommen hat, wird die Auswahl schwieriger.

Geeignete neue Proteinquellen können je nach Hund zum Beispiel sein:

  • Pferd
  • Ziege
  • Kaninchen
  • Insektenprotein

Wichtig: Die Auswahl sollte individuell erfolgen und nicht einfach „auf Verdacht“.

Fehler 3: Die Diät wird zu früh abgebrochen

Viele erwarten nach wenigen Tagen eine deutliche Verbesserung.

Doch:
Eine Ausschlussdiät braucht Zeit.

Je nach Beschwerden kann es mehrere Wochen dauern, bis sich Haut oder Verdauung stabilisieren.

Besonders bei Hautsymptomen sind Geduld und Konsequenz entscheidend.

Fehler 4: Medikamente und Zusätze werden vergessen

Oft übersehen: Auch Medikamente, Nahrungsergänzungen oder Zahnpflegeprodukte können Inhaltsstoffe enthalten, die die Diät beeinflussen.

Zum Beispiel:

  • aromatisierte Tabletten
  • Kausnacks mit tierischen Bestandteilen
  • Nahrungsergänzungsmittel
  • Öle mit Zusätzen

Deshalb sollte immer die gesamte Fütterung überprüft werden.

Fehler 5: Die Ernährung ist nicht ausgewogen

Gerade bei selbst zusammengestellten Rationen besteht das Risiko, dass wichtige Nährstoffe fehlen.

Besonders bei längeren Ausschlussdiäten sollte die Ernährung:

  • bedarfsdeckend,
  • individuell angepasst
    und
  • gut geplant sein.

Denn: Nicht jede einfache Kombination aus Fleisch und Kartoffeln ist automatisch ausgewogen.

Wann professionelle Unterstützung sinnvoll ist

Eine Ausschlussdiät kann schnell kompliziert werden, besonders wenn:

  • bereits viele Futtermittel ausprobiert wurden,
  • mehrere Symptome gleichzeitig bestehen,
  • der Hund sehr sensibel reagiert,
  • oder Unsicherheit bei der Futterauswahl besteht.

Eine individuelle Ernährungsberatung kann helfen geeignete Komponenten auszuwählen, Fehler zu vermeiden und die Ernährung bedarfsdeckend zu gestalten.

Fazit: Konsequenz ist entscheidend

Eine Ausschlussdiät beim Hund erfordert Geduld, Struktur und Konsequenz. Schon kleine Fehler können das Ergebnis verfälschen und dazu führen, dass Beschwerden weiter bestehen.

Wird die Diät jedoch korrekt durchgeführt, kann sie ein wichtiger Schritt sein, um Unverträglichkeiten oder Allergien besser zu verstehen und die Ernährung langfristig anzupassen. Eine korrekt durchgeführte Ausschlussdiät ist übrigens der einzige zuverlässige Weg eine Futtermittelallergie herauszufinden.

Unterstützung bei der Ausschlussdiät für deinen Hund

Du bist unsicher, welche Proteinquelle geeignet ist oder wie eine ausgewogene Ausschlussdiät aussehen kann?

Ich unterstütze dich gerne mit einer individuellen Ernährungsberatung für Hunde und Katzen, abgestimmt auf die Bedürfnisse deines Tieres. Gerne begleite ich dich über die ganze Zeit der Ausschlussdiät.

➡️Beratung anfragen

BARF Fehler beim Hund: Die häufigsten Probleme und wie du sie vermeidest

BARF (biologisch artgerechte Rohfütterung) ist für viele Hundehalter:Innen eine attraktive Fütterungsform. Sie verspricht mehr Kontrolle über die Zutaten und eine naturnahe Ernährung.

In der Praxis zeigt sich jedoch: Viele Hunde bekommen keine „echte“ BARF-Ration, sondern eine unausgewogene Fütterung, die langfristig Probleme verursachen kann.

In diesem Artikel erfährst du:

  • welche typischen BARF Fehler häufig gemacht werden,
  • warum sie problematisch sein können,
  • und wie eine ausgewogene Rohfütterung aussehen sollte

 

 

Fehler 1: Falsche oder unausgewogene Zusammensetzung

Ein häufiger Fehler beim BARFen ist eine einseitige Zusammensetzung.

Viele Rationen bestehen überwiegend aus:

  • Muskelfleisch
  • etwas Gemüse
  • gelegentlich Öl

Was oft ganz fehlt:

  • ausreichende Innereien
  • Calciumquellen (z. B. Knochen oder geeignete Ergänzungen)
  • gezielte Mineralstoffversorgung
  • Vitamin D

Das Problem: Eine solche Ration ist langfristig häufig nicht bedarfsdeckend und kann den Hund krank machen.

 

 

Fehler 2: Zu wenig Variation

Viele Hunde bekommen über Wochen oder Monate immer wieder die gleichen Zutaten:

  • nur Huhn
  • nur Karotte
  • oder nur eine Fleischsorte

Das kann problematisch sein, weil:

  • wichtige Nährstoffe fehlen können
  • die Mikronährstoffversorgung einseitig wird
  • Unverträglichkeiten schwerer erkennbar sind

Eine abwechslungsreiche Zusammenstellung ist bei BARF wichtig. Das bedeutet nicht, dass jeden Tag etwas anderes im Napf landen soll. Vielmehr kann man aus einigen ausgewählten Zutaten variieren.

 

 

Fehler 3: Fehlende oder falsche Calciumversorgung

Einer der kritischsten Punkte beim BARFen ist Calcium oder besser gesagt das Calcium-Phosphor-Verhältnis.

Typische Fehler:

  • keine Knochenfütterung oder Ersatz
  • zu wenig oder zu viel Knochenanteil
  • falsche Calciumpräparate

Calcium ist entscheidend für:

  • Knochen
  • Muskelfunktion
  • Nervensystem

Ein Ungleichgewicht kann langfristig gesundheitliche Folgen haben. Vor allem bei Welpen oder Junghunden kann dies schlimme Folgen nach sich ziehen. 

 

 

Fehler 4: „Einfach nach Gefühl“ statt berechnet

Viele BARF-Rationen entstehen nach Bauchgefühl: „Ein bisschen Fleisch, etwas Gemüse, das passt schon.“ Oder es werden Pläne aus dem Internet heruntergeladen, die nicht für den jeweiligen Hund berechnet wurden. Hier gilt nicht one fits all!

Das Problem: Der Nährstoffbedarf eines Hundes ist individuell und hängt ab von:

Ohne Berechnung kann es schnell zu Unter- oder Überversorgung kommen.

 

 

Fehler 5: Zu viele Zusätze ohne Plan

Ein weiterer häufiger Fehler ist das unkontrollierte Ergänzen von:

  • Ölen
  • Pulvern
  • Kräutern
  • Nahrungsergänzungsmitteln

Viele Halter:Innen versuchen damit, mögliche Lücken „auszugleichen“.

Das Problem: Zu viele Zusätze können die Ration unausgewogen machen oder unnötig belasten.

 

 

Fehler 6: BARF wird bei empfindlichen Hunden nicht angepasst

Nicht jeder Hund verträgt Rohfütterung automatisch gut.

Gerade bei Hunden mit:

ist eine individuelle Anpassung besonders wichtig. Ein „Standard-BARF-Plan“ reicht hier oft nicht aus.

 

 

Fehler 7: Hygiene und Lagerung werden unterschätzt

Auch die praktische Umsetzung spielt eine Rolle.

Typische Fehler:

  • falsches Auftauen
  • lange Lagerzeiten bei Raumtemperatur
  • mangelnde Küchenhygiene

Das kann zu:

  • Verdauungsproblemen
  • bakterieller Belastung führen.

Besonders wichtig: Salmonelleninfektionen können beim Hund mild verlaufen, sind aber hochansteckend für den Menschen! Lebt man in einem Haushalt mit Kindern oder vulnerablen Personen, sollte man besonders viel Wert auf Hygiene und Lagerung des Fleisches legen.

 

 

Ist BARF grundsätzlich schlecht?

Nein, keine Fütterung ist per se gut oder schlecht.

BARF kann eine sinnvolle Fütterungsform sein, wenn sie individuell geplant und ausgewogen umgesetzt wird.

Probleme entstehen meist nicht durch BARF selbst, sondern durch:

  • fehlendes Fachwissen
  • unvollständige Rationen
  • zu starke Vereinfachung

 

 

Wann du besser genauer hinschaust

Wenn dein Hund:

  • häufig weichen Kot hat
  • Blähungen zeigt
  • Hautprobleme entwickelt
  • ständig Futterprobleme hat
  • oft erbrechen muss
  • ein schlechtes Allgemeinbefinden hat
  • Verhaltensauffälligkeiten zeigt

sollte die aktuelle Fütterung überprüft werden.

 

 

Fazit: BARF braucht mehr Planung als viele denken

BARF ist keine „Fütterung nach Gefühl“, sondern eine ernährungsphysiologisch anspruchsvolle Form der Hundernährung.

Die häufigsten Fehler entstehen durch:

  • fehlende Balance
  • zu wenig Wissen über Nährstoffe
  • unstrukturierte Umsetzung

Mit einer gut geplanten Ration kann BARF jedoch eine sehr gute Fütterungsform sein.

 

 

Unterstützung bei BARF und individueller Rationsgestaltung

Du bist unsicher, ob dein aktueller BARF-Plan wirklich bedarfsdeckend ist oder dein Hund Probleme mit der Rohfütterung zeigt? Oder möchtest du von Fertigfuttermittel auf BARF umstellen?

➡️ Kontaktiere mich gerne!

Ich unterstütze dich und dein Tier gerne mit einer individuellen Ernährungsberatung, vor Ort in Ingolstadt oder auch online!

 

 

 



Deine Katze frisst kein Nassfutter? Warum viele Katzen so wählerisch reagieren

Das kommt dir vielleicht bekannt vor: Das neue Nassfutter wird beschnuppert und einfach stehen gelassen.

Manche Katzen fressen ausschließlich Trockenfutter, andere akzeptieren Nassfutter nur kurzzeitig und verweigern es dann plötzlich wieder.

Gerade bei sensiblen oder mäkeligen Katzen kann das sehr frustrierend sein.

In diesem Artikel erfährst du:

  • warum manche Katzen Nassfutter ablehnen,
  • welche häufigen Fehler dabei eine Rolle spielen,
  • und wie du die Akzeptanz verbessern kannst.

 

 

Warum viele Katzen Nassfutter ablehnen

Katzen sind bei Futter deutlich sensibler als viele Hunde.

Entscheidend sind oft:

  • Geruch
  • Konsistenz
  • Temperatur
  • Struktur
  • Gewohnheiten

Schon kleine Veränderungen können dazu führen, dass ein Futter plötzlich nicht mehr akzeptiert wird.

 

 

Häufige Ursache 1: Die Katze kennt hauptsächlich Trockenfutter

Viele Katzen werden früh stark auf Trockenfutter geprägt.

Trockenfutter:

  • riecht intensiv,
  • hat oft eine starke Oberflächenbeschichtung,
  • und ist sehr konsistent in Geschmack und Struktur.

Nassfutter wirkt dagegen für manche Katzen zunächst ungewohnt.

 

 

Ursache 2: Zu schnelle Futterumstellung

Ein häufiger Fehler ist: das alte Futter sofort komplett wegzulassen.

Viele Katzen reagieren darauf mit:

  • kompletter Verweigerung
  • Unsicherheit
  • Stress beim Fressen

Katzen profitieren meist von sehr langsamen Umstellungen.

 

 

Ursache 3: Das Nassfutter ist zu kalt

Direkt aus dem Kühlschrank serviertes Nassfutter wird oft schlechter akzeptiert.

Katzen orientieren sich stark am Geruch. Kalte Nahrung riecht weniger intensiv.

Deshalb hilft es häufig:

  • das Futter leicht anzuwärmen
  • oder rechtzeitig auf Zimmertemperatur zu bringen

 

 

Ursache 4: Zu viele Sorten und ständiger Wechsel

Viele Halter:Innen versuchen bei mäkeligen Katzen ständig neue Marken oder Sorten.

Das Problem liegt hier darin, dass die Katze lernt: „Wenn ich lange genug warte, kommt etwas Neues.“ Und  da hat sie meist auch nicht Unrecht.

Dadurch kann das mäkelige Verhalten sogar verstärkt werden.

 

 

Ursache 5: Stress beim Fressen

Auch die Umgebung beeinflusst die Akzeptanz.

Stressfaktoren können sein:

  • unruhiger Futterplatz
  • andere Tiere
  • Hektik im Haushalt
  • häufiges Beobachten beim Fressen

Katzen bevorzugen meist:

  • ruhige Futterorte
  • klare Routinen
  • wenig Druck

 

 

Was du bei der Umstellung auf Nassfutter beachten solltest

Eine erfolgreiche Umstellung braucht oft:

  • Geduld
  • kleine Schritte
  • Konstanz

Hilfreich kann sein:

  • kleine Mengen untermischen
  • feste Fütterungszeiten
  • keine ständigen Markenwechsel
  • Futter leicht erwärmen

Wichtig: Nicht jede Katze akzeptiert Veränderungen gleich schnell.

 

 

Wann du aufmerksam werden solltest

Wenn deine Katze:

  • plötzlich deutlich schlechter frisst
  • Gewicht verliert
  • Futter komplett verweigert
  • zusätzlich erbricht oder Durchfall zeigt

sollte eine tierärztliche Abklärung erfolgen. Denn Futterverweigerung kann auch gesundheitliche Ursachen haben.

 

 

Zusammenhang mit mäkeligem Fressverhalten

Viele Katzen, die kein Nassfutter akzeptieren, gelten allgemein als „mäkelig“.

Deshalb lohnt sich auch dieser Artikel für dich:
 „Katze frisst schlecht oder ist mäkelig: Ursachen und was wirklich hilft“

 

 

Fazit: Druck verschlechtert die Akzeptanz oft

Wenn eine Katze kein Nassfutter frisst, steckt dahinter häufig:

  • Gewohnheit
  • Sensibilität
  • Stress
  • oder eine ungünstige Fütterungsroutine

Mit Geduld und einer passenden Strategie lässt sich die Akzeptanz häufig verbessern.

 

 

Unterstützung bei mäkeligen Katzen und Futterumstellung

Du bist unsicher, welches Futter für deine Katze geeignet ist oder kämpfst seit längerem mit Futterverweigerung?

Ich unterstütze dich gerne mit einer individuellen Ernährungsberatung für Katzen, abgestimmt auf die Bedürfnisse deiner Katze, alltagstauglich umgesetzt - online oder in Ingolstadt vor Ort.

Hier kannst du ganz einfach eine Anfrage für eine Buchung machen.

 

 

 

Schwarze-brauner Hund schaut aufmerksam nach oben, sitzt auf einer Terrasse.

Deine Katze frisst schlecht oder ist mäkelig: Ursachen und was wirklich hilft

Kleiner, schwarzer und brauner Hund schaut neugierig in die Kamera.

Deine Katze frisst ihr Futter nur zögerlich, verweigert bestimmte Sorten oder scheint extrem wählerisch zu sein? Sie schleicht um den Napf, schaut in der Gegend herum und scheint auf "besseres" Futter zu warten? Wenn du das alles kennst, dann wird dir dieser Artikel helfen mit diesem Problem fertig zu werden.

Manchmal wird nur eine bestimmte Marke akzeptiert, manchmal wird Futter nach kurzer Zeit komplett abgelehnt.

In diesem Artikel erfährst du:

  • warum Katzen oft „mäkelig“ wirken,
  • welche Ursachen dahinterstecken können,
  • und wie du die Fütterung sinnvoll verbessern kannst.

 

 

Ist meine Katze einfach nur wählerisch?

Katzen gelten oft als „mäkelig“. In vielen Fällen steckt jedoch mehr dahinter als reine Vorliebe.

Katzen sind sehr sensible Tiere, wenn es um:

  • Geruch
  • Temperatur
  • Konsistenz
  • Mundgefühl
  • Futterroutine

geht.

Was für uns „gleiches Futter“ aussieht, kann für eine Katze völlig anders wahrgenommen werden.

 

 

Häufige Ursache 1: Zu viele Futterwechsel

Ein sehr häufiger Grund für mäkeliges Fressverhalten ist: zu häufiges Wechseln des Futters

Wenn Katzen ständig neue Sorten bekommen:

  • gewöhnen sie sich nicht an ein Futter
  • werden schnell „wählerisch“
  • lehnen plötzlich bekannte Sorten ab

Der Organismus lernt dabei: „Es kommt sowieso wieder etwas Neues.“

 

 

Ursache 2: Futter wurde negativ verknüpft

Katzen können Futter mit unangenehmen Erfahrungen verbinden.

Zum Beispiel:

  • Übelkeit nach dem Fressen
  • Bauchschmerzen
  • Stresssituationen beim Fressen
  • Medikamente im Futter

Dann wird das Futter oft dauerhaft abgelehnt, auch wenn es vorher gerne gefressen wurde.

 

 

Ursache 3: Futter passt nicht zur Katze

Nicht jede Katze verträgt jedes Futter gleich gut.

Mögliche Probleme:

  • zu hoher Fettgehalt
  • schwer verdauliche Zutaten
  • minderwertige Proteine
  • Unverträglichkeiten
  • zu starke Aromastoffe

Gerade bei empfindlichen Katzen kann das zu Appetitproblemen führen.

 

 

Ursache 4: Stress und Umgebung

Katzen reagieren sehr stark auf ihre Umgebung.

Stress kann den Appetit deutlich beeinflussen, z. B. durch:

  • neue Tiere im Haushalt
  • Umzug
  • laute Umgebung
  • Veränderungen im Alltag
  • neue Futterplätze

Auch kleine Veränderungen können reichen, um das Fressverhalten zu beeinflussen.

 

 

Ursache 5: Fütterungsroutine ist unklar

Viele Katzen bekommen:

  • ständig Futter zur freien Verfügung
  • oder sehr unregelmäßige Mahlzeiten
  • wechselnde Fütterungsorte

Das kann dazu führen, dass keine stabile Fressroutine entsteht.

Katzen profitieren oft von:

  • klaren Fütterungszeiten
  • ruhigem Futterplatz
  • vorhersehbarem Ablauf

 

 

Wann steckt mehr dahinter?

Wenn deine Katze:

  • plötzlich weniger frisst
  • deutlich Gewicht verliert
  • das Futter komplett verweigert
  • oder zusätzlich Symptome zeigt (Erbrechen, Durchfall)

sollte immer auch ein gesundheitlicher Check beim Tierarzt erfolgen.

Appetitveränderungen können auch medizinische Ursachen haben.

 

 

Was wirklich helfen kann

Je nach Ursache können folgende Maßnahmen sinnvoll sein:

1. Ruhe in die Fütterung bringen

  • keine ständigen Futterwechsel
  • feste Routine
  • ruhiger Futterplatz

2. Futter nicht ständig austauschen

Auch wenn es schwer fällt: Konstanz hilft vielen Katzen sehr.

3. Futter attraktiver gestalten

  • leicht erwärmen (Geruch verstärkt sich)
  • kleine Portionen anbieten
  • hochwertige Zutaten wählen

4. Ursachen individuell betrachten

Nicht jede „mäkelige Katze“ ist gleich.

 

 

Fazit: „Mäkelig“ ist oft ein Zeichen, kein Charakterzug

Eine Katze, die schlecht frisst, ist nicht einfach nur wählerisch.

Häufig steckt dahinter:

  • Sensibilität
  • Fütterungsroutine
  • Stress
  • oder eine Unverträglichkeit

Mit der richtigen Analyse lässt sich das Fressverhalten oft deutlich verbessern.

 

 

Unterstützung bei mäkeligen Katzen

Wenn deine Katze schlecht frisst oder du unsicher bist, welches Futter wirklich geeignet ist, kann eine individuelle Ernährungsberatung helfen.

Ich unterstütze dich gerne mit einer auf deine Katze abgestimmten Fütterungsstrategie, alltagstauglich, individuell und bedarfsorientiert.

Dein Hund hat ständig weichen Kot? Wann die Ernährung eine Rolle spielt

 

Viele Hundehalter kennen das Problem:
Der Kot ist immer wieder weich, breiig oder schwankt zwischen normal und Durchfall. Manche Hunde haben zusätzlich Blähungen, häufigen Kotabsatz oder einen empfindlichen Magen.

Gelegentlich weicher Kot ist nicht automatisch besorgniserregend. Wenn die Verdauungsprobleme jedoch regelmäßig auftreten, lohnt sich ein genauer Blick auf die Ernährung.

In diesem Artikel erfährst du:

  • welche Ursachen hinter dauerhaft weichem Kot stecken können,
  • wann die Ernährung eine Rolle spielt,
  • und worauf du bei empfindlichen Hunden achten solltest.

 

Was gilt eigentlich als „weicher Kot“?

Nicht jeder weiche Stuhl ist direkt Durchfall.

Viele Hunde zeigen:

  • schlecht geformten Kot,
  • wechselnde Konsistenz,
  • breiigen Absatz,
  • oder sehr weichen Kot am Ende des Spaziergangs.

Gerade chronisch leicht weicher Kot wird oft lange unterschätzt.

Dabei kann er ein Hinweis darauf sein, dass:

  • die Ernährung nicht optimal vertragen wird,
  • die Verdauung empfindlich reagiert,
  • oder der Darm dauerhaft belastet ist.

 

Mögliche Ursachen für weichen Kot beim Hund

Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein.

Mögliche Auslöser sind unter anderem:

  • zu schnelle Futterumstellungen,
  • sehr fettreiches Futter,
  • minderwertige Zutaten,
  • zu viele Snacks oder Kauartikel,
  • Stress,
  • empfindliche Verdauung,
  • Futtermittelunverträglichkeiten,
  • oder eine ungeeignete Zusammensetzung der Ration.

Auch BARF-Rationen oder selbst gekochte Mahlzeiten können Probleme verursachen, wenn sie nicht individuell angepasst sind.

 

Häufig unterschätzt: Leckerlis und Kauartikel

Viele Hunde vertragen das Hauptfutter gut, reagieren aber empfindlich auf:

  • Trainingssnacks,
  • Kauartikel,
  • Zahnpflegeprodukte,
  • oder ständig wechselnde Leckerlis.

Gerade bei sensiblen Hunden kann „zu viel Durcheinander“ die Verdauung dauerhaft reizen.

Oft hilft es bereits, die Fütterung einige Wochen konsequent zu vereinfachen.

 

Kann eine Futtermittelunverträglichkeit dahinterstecken?

Ja, allerdings nicht immer.

Wenn zusätzlich Symptome auftreten wie:

  • Juckreiz,
  • Ohrenentzündungen,
  • Pfotenlecken,
  • Blähungen,
  • oder häufiges Erbrechen,

kann eine Futtermittelunverträglichkeit eine Rolle spielen.

Dann kann eine gezielte Ausschlussdiät sinnvoll sein.

Wichtig:
Nicht jeder Hund mit weichem Kot hat automatisch eine Allergie. Deshalb sollte die Ernährung immer individuell betrachtet werden.

 

Warum ständige Futterwechsel oft alles verschlimmern

Viele Hundehalter probieren bei Verdauungsproblemen ständig neue Futtersorten aus.

Das Problem: Der Darm bekommt kaum Zeit, sich zu stabilisieren.

Besonders empfindliche Hunde profitieren häufig von:

  • klaren Strukturen,
  • wenigen Komponenten,
  • gut verträglichen Zutaten,
  • und einer ruhigen, konstanten Fütterung.

 

Wann du genauer hinschauen solltest

Wenn dein Hund:

  • regelmäßig weichen Kot hat,
  • häufig nachts raus muss,
  • Gewicht verliert,
  • Schmerzen zeigt,
  • Blut im Kot hat,
  • oder dauerhaft Verdauungsprobleme entwickelt,

sollte die Ursache tierärztlich abgeklärt werden.

Denn auch Erkrankungen des Magen-Darm-Trakts können ähnliche Symptome verursachen.

 

Wie eine individuelle Ernährungsberatung helfen kann

Gerade bei empfindlichen Hunden ist Ernährung oft komplexer als: „einfach anderes Futter kaufen“.

Eine individuelle Betrachtung kann helfen:

  • mögliche Auslöser zu erkennen,
  • die Fütterung sinnvoll zu strukturieren,
  • unnötige Futterwechsel zu vermeiden,
  • und die Verdauung langfristig zu entlasten.

 

Fazit: Weicher Kot ist oft ein Zeichen, genauer hinzusehen

Chronisch weicher Kot beim Hund sollte nicht einfach als „normal empfindlicher Magen“ abgetan werden.

Häufig lohnt sich ein genauer Blick auf:

  • Zusammensetzung,
  • Snacks,
  • Fütterungsmanagement,
  • und individuelle Verträglichkeit.

Mit einer passenden Ernährung lässt sich die Verdauung vieler Hunde deutlich stabilisieren.

 

Unterstützung für empfindliche Hunde

Du möchtest die Ernährung deines Hundes individuell überprüfen lassen oder bist unsicher, welche Fütterung bei empfindlicher Verdauung sinnvoll ist?

Ich unterstütze dich gerne mit einer individuellen Ernährungsberatung für Hunde und Katzen, abgestimmt auf die Bedürfnisse deines Tieres.

 

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26.05.2026



Hundeernährung im Sommer: Warum viele Hunde bei Hitze plötzlich schlechter fressen

Sobald die Temperaturen steigen, verändert sich bei vielen Hunden das Verhalten am Futternapf. Manche fressen langsamer, andere lassen Mahlzeiten komplett stehen. Das ist im Sommer gar nicht ungewöhnlich, denn Hitze beeinflusst Stoffwechsel, Aktivität und vor allem den Flüssigkeitshaushalt beim Hund.

Viele Hundehalter:Innen machen sich schnell Sorgen, obwohl oft schon kleine Anpassungen bei der Hundeernährung im Sommer helfen können.

 

Weniger Appetit bei Hitze? Das steckt dahinter

An heißen Tagen verbrauchen Hunde meist weniger Energie. Sie bewegen sich langsamer, schlafen mehr und vermeiden Aktivität in der Mittagshitze. Der Körper arbeitet auf Sparflamme und genau deshalb sinkt bei vielen Hunden auch der Hunger.

Jetzt ist nicht der richtige Zeitpunkt für besonders schwere oder fettige Mahlzeiten. Leicht verdauliches Hundefutter entlastet den Organismus und wird oft deutlich besser angenommen.

Ein einfacher Trick: kleinere Portionen füttern und die Hauptmahlzeit eher in die kühleren Morgen- oder Abendstunden legen.

 

Der Flüssigkeitshaushalt: im Sommer wichtiger als das Futter selbst

Was viele unterschätzen: Im Sommer steigt der Flüssigkeitsbedarf von Hunden deutlich an. Durch Hecheln verlieren Hunde ständig Wasser  und genau das kann schnell zum Problem werden.

Besonders kritisch wird es bei:

  • älteren Hunden
  • sehr aktiven Hunden
  • langhaarigen Rassen
  • Welpen
  • Hunden mit Vorerkrankungen

Frisches Wasser sollte deshalb jederzeit verfügbar sein. Viele Hunde trinken außerdem besser, wenn mehrere Wassernäpfe in der Wohnung oder im Garten verteilt stehen.

Auch Nassfutter kann helfen, den Flüssigkeitshaushalt zu unterstützen. Für manche ist das im Sommer ein echter Gamechanger.

 

Sommer-Snacks für Hunde: sinnvoll oder unnötig?

Nicht jeder Snack muss eine Kalorienbombe sein. Gerade im Sommer eignen sich leichte, wasserreiche Snacks deutlich besser.

Beliebt und gut verträglich sind zum Beispiel:

  • Gurke
  • Wassermelone ohne Kerne
  • gefrorene Karotten
  • selbstgemachtes Hundeeis
  • kleine Portionen Naturjoghurt

Wichtig ist allerdings immer die individuelle Verträglichkeit. Was für den einen Hund perfekt funktioniert, kann bei empfindlichen Tieren schnell zu Verdauungsproblemen führen.

 

Jede Hundeernährung sollte individuell angepasst werden

Alter, Aktivität, Gewicht oder gesundheitliche Probleme spielen bei der Ernährung eine große Rolle , besonders im Sommer. Genau deshalb kann eine professionelle Ernährungsberatung für Hunde und Katzen sinnvoll sein.

Denn am Ende geht es nicht nur darum, dass der Napf leer wird. Sondern darum, dass Hunde gesund, vital und gut versorgt durch die heißen Monate kommen.

 

19.05.2026

Verschiedene Formen von Süßholz: Pflanze, Wurzel, geschnittene Stücke und Pulver.

Wenn Stress auf den Magen schlägt: Wie Anspannung die Verdauung deines Hundes beeinflusst

Stress betrifft nicht nur uns Menschen, auch Hunde reagieren empfindlich darauf. Ob Trennungsangst, laute Geräusche oder ungewohnte Situationen: Dauerhafter Stress kann beim Hund weit mehr auslösen als nur Unruhe oder Nervosität. Besonders die Verdauung leidet darunter, oft mit sichtbaren Folgen für Gesundheit und Wohlbefinden.

 

Was im Körper deines Hundes passiert

Bei Stress springt der Körper in den sogenannten „Kampf-oder-Flucht-Modus“. Das bedeutet: Herzfrequenz und Muskelspannung steigen, Verdauung und Nährstoffaufnahme werden heruntergefahren. Schließlich hat der Körper in diesem Moment „Wichtigeres zu tun“ als Futter zu verwerten.

Bleibt dieser Zustand über längere Zeit bestehen, kommt das sensible Gleichgewicht im Magen-Darm-Trakt aus der Balance. Viele Hunde zeigen dann Symptome wie Durchfall, Blähungen, Erbrechen oder einen wechselhaften Appetit.

 

Warum Nährstoffe jetzt so wichtig sind

Gestresste Hunde verbrauchen bestimmte Mikronährstoffe schneller und genau sie sind entscheidend für die Regeneration und ein starkes Nervensystem:

  • Zink unterstützt die Zellregeneration, Hautgesundheit und eine stabile Darmschleimhaut.
  • Magnesium wirkt entspannend auf Muskeln und Nerven, ein echter Stresspuffer.
  • B-Vitamine helfen bei der Energieproduktion und Nervenberuhigung, werden aber unter Stress vermehrt abgebaut.

Wenn die Verdauung beeinträchtigt ist, kann der Körper diese Stoffe jedoch schlechter aufnehmen, ein Teufelskreis entsteht. Hier kann eine gezielte Ernährungsberatung für Hunde helfen, individuelle Defizite zu erkennen und die Verdauung sanft zu unterstützen.

 

So unterstützt du deinen Hund

Eine gesunde Verdauung beginnt nicht nur im Napf. Achte auf:

  • Ruhige Futterumgebung ohne Hektik
  • Regelmäßige Routinen, die Sicherheit geben
  • Darmfreundliche Ernährung mit hochwertigen, leicht verdaulichen Zutaten
  • Gezielte Ergänzungen, wenn Nährstoffmängel bestehen

 

04.04.2026

Schwarze-brauner Hund schaut aufmerksam nach oben, sitzt auf einer Terrasse.

Seniorenhunde und Ernährung: Die wichtigsten Tipps für ein gesundes Hundeleben

Kleiner, schwarzer und brauner Hund schaut neugierig in die Kamera.

Wenn Hunde älter werden, verändert sich nicht nur ihr Verhalten, sondern auch ihr Stoffwechsel. Die Seniorenhunde-Ernährung spielt eine entscheidende Rolle, damit dein Vierbeiner auch im Alter fit, beweglich und lebensfroh bleibt. Eine angepasste Ernährung für ältere Hunde unterstützt Organe, Gelenke und Immunsystem gezielt.

Hier findest du die wichtigsten Seniorenhunde-Tipps für eine gesunde Fütterung im Alter.

 

1. Weniger Kalorien, aber mehr Nährstoffe

Seniorenhunde bewegen sich häufig weniger und haben dadurch einen geringeren Energiebedarf. Gleichzeitig steigt der Bedarf an hochwertigen Proteinen, Vitaminen und Mineralstoffen.

Ein gutes Futter für Seniorenhunde sollte daher:

  • moderat im Kaloriengehalt sein
  • leicht verdaulich
  • reich an hochwertigem Eiweiß
  • nährstoffdicht statt energiereich

So bleibt die Muskulatur erhalten, ohne unnötige Fettreserven aufzubauen.

 

2. Gelenkfreundliche Ernährung für Hunde: Beweglichkeit gezielt unterstützen

Mit zunehmendem Alter treten häufiger Gelenkprobleme oder Arthrose auf. Eine gezielte Ernährung für Hunde mit Gelenkproblemen kann hier unterstützend wirken.

Bewährt haben sich:

  • Omega-3-Fettsäuren (z. B. aus Fisch- oder Algenöl)
  • Glucosamin
  • Chondroitin
  • entzündungsmodulierende Nährstoffe
  • Hagebuttenpulver

Speziell abgestimmtes Futter für Seniorenhunde enthält diese Komponenten oft bereits in sinnvoller Dosierung.

 

3. Verdauung im Alter entlasten

Die Verdauung wird bei vielen älteren Hunden sensibler. Eine angepasste Ernährung für ältere Hunde sollte daher:

  • gut verdaulich sein
  • einen angepassten Ballaststoffgehalt enthalten
  • mehrere kleine Mahlzeiten pro Tag ermöglichen

Das entlastet Magen-Darm-Trakt und Stoffwechsel gleichermaßen.

 

4. Ernährung für Seniorenhunde leicht gemacht: Gewichtskontrolle ist Gesundheitsvorsorge

Übergewicht belastet nicht nur die Gelenke, sondern auch Herz und Kreislauf. Ein wichtiger Bestandteil der Ernährung für ältere Hunde ist daher die regelmäßige Gewichtskontrolle.

Praktische Senior Hund Tipps:

  • Körperkondition regelmäßig prüfen
  • Futtermenge an Aktivität anpassen
  • Leckerlis in die Gesamtration einberechnen

Ein Futtertagebuch kann zusätzlich helfen, den Überblick zu behalten.

 

5. Ausreichende Flüssigkeitszufuhr sicherstellen

Viele Senioren trinken weniger, obwohl der Bedarf gleich bleibt oder sogar steigt. Besonders bei Trockenfutter oder Futterumstellungen ist ausreichendes Trinken wichtig.

Frisches Wasser sollte jederzeit verfügbar sein. Bei Bedarf kann das Futter für Senioren Hunde auch mit etwas Wasser oder Brühe angereichert werden.

 

Fazit: Die richtige Ernährung für Seniorenhunde macht den Unterschied

Eine angepasste Ernährung für ältere Hunde trägt maßgeblich zur Lebensqualität bei. Mit hochwertigem Seniorenhundefutter, einem gezielten gelenkfreundlichen Futter und einer gut abgestimmten Ernährung bleibt dein Vierbeiner auch im Alter aktiv und zufrieden.

💡 Extra-Tipp:
Eine individuelle Ernährungsberatung für Seniorenhunde hilft dabei, Futter optimal auf Alter, Gewicht und Gesundheitszustand abzustimmen – online oder persönlich in Ingolstadt.

 

13.02.2026



Allergie oder Unverträglichkeit beim Hund? Ein wichtiger Unterschied 

 

Bei einer Allergie spielt das Immunsystem verrückt: Es reagiert überschießend auf eigentlich harmlose Stoffe im Futter, sogenannte Allergene. Nach mindestens zwei Kontakten „merkt“ sich das Immunsystem den Stoff und startet beim nächsten Mal eine Entzündungsreaktion, etwa durch Histamin. Das schützt nicht, sondern schadet und führt zu Juckreiz, Haut-, Ohren- oder Magen-Darm-Problemen.

Eine Futtermittelunverträglichkeit hingegen hat nichts mit dem Immunsystem zu tun. Hier liegt das Problem im Verdauungstrakt: fehlende Enzyme (z. B. Laktose), toxische Stoffe (Zwiebel, Knoblauch, Xylit), gestörte Aufnahme im Dünndarm (Fruktose), Histaminüberschuss, physikalische Reize (Knochen) oder minderwertiges Futter. Die Folge sind vor allem Verdauungsbeschwerden.

Viele Symptome ähneln sich, deshalb ist Vorsicht geboten! Reine Magen-Darm-Probleme sprechen eher für eine Unverträglichkeit, während Haut, Ohren, Pfoten oder Augen häufig bei Allergien und Unvertärglichkeiten gleichsam betroffen sind. Besonders wichtig: Beim Futter kann man Allergene gezielt vermeiden, ein echter Vorteil gegenüber Umweltallergien.

 

Futtermittelallergie: nicht saisonal, aber manchmal doch 

Eine reine Futtermittelallergie ist grundsätzlich nicht saisonal, das Futter landet schließlich das ganze Jahr über im Napf. Trotzdem können die Symptome zeitweise stärker auftreten, denn allergische Reaktionen sind oft multifaktoriell. Kommen Umweltallergene dazu, summiert sich die Belastung.

Tatsächlich haben 30–40 % der Hunde mit einer Umweltallergie zusätzlich eine Futtermittelallergie oder -unverträglichkeit. Am häufigsten richtet sich die Immunreaktion gegen Proteine, allen voran Rind (34 %), Milchprodukte (17 %), Huhn (15 %), Weizen (13 %), Soja (6 %), Mais (4 %), Ei (4 %), Schwein (2 %) sowie Fisch und Reis (je 2 %). Der Grund: Das Immunsystem reagiert vor allem auf große Eiweißmoleküle mit einem Molekulargewicht von etwa 10.000 Dalton oder mehr. Kohlenhydrate und Fette gelten dagegen als deutlich risikoärmer.

Achtung! Nicht nur das Futter selbst kann Probleme machen: Auch Futtermilben, Schimmelpilze oder Hefen im Futter können als versteckte Allergene wirken.

 

27.01.2026

Verschiedene Formen von Süßholz: Pflanze, Wurzel, geschnittene Stücke und Pulver.

Süßholz für Hunde?

Die positiven Eigenschaften von Süßholz auf einen Blick:


- entzündungshemmend
- schleimlösend, hustenlösend 
- regt die Produktion von dünnflüssigem Schleim an,    damit dieser besser abgehustet werden kann
- kann das Wachstum von Viren, Bakterien und      Pilzen hemmen
- schützt die Schleimhaut
- wirkt Geschwüren im Magen-Darm-Trakt entgegen
- wirkt als natürliches Antihistaminikum

Bereits im Altertum wurde Süßholz zur Behandlung von Husten und als Wundheilmittel eingesetzt. In der Tierheilkunde sind die positiven Wirkungen auf den Magen-Darm-Trakt und das Immunsystem erst in den letzten Jahrzehnten anerkannt worden. In der konventionellen Tiermedizin erfährt das Kraut leider noch immer, trotz des breiten Wirkspektrums, eher verhalten Anerkennung.
Bei meinem allergiegeplagten Hund verwende ich es im Frühjahr für einige Wochen als Antihistaminikum, mit überzeugender Wirkung. Wichtig: Immer nur als Kur für wenige Wochen anwenden, dann für mindestens zwei Wochen pausieren, bevor man erneut startet.

🐱Für Katzen ist Süßholz allerdings nur eingeschränkt geeignet. Der Hauptwirkstoff Glycyrrhizin kann bei höheren Dosen den empfindlichen Wasser- und Mineralstoffhaushalt stören.

❗Bei Tier und Mensch sollte vor der Gabe auf den Blutdruck, die Nierenfunktion und stets auf Medikamentengaben geachtet werden. Süßholz ist zwar kein schulmedizinisches Mittel, kann aber unerwünschte Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen haben.
 

21.01.2016

Plastik oder andere Fremdkörper im Futter

Letztes Jahr hatte ich ungebetene Gäste in Form von Plastikteilen in meinen Leckerchen. Leider war zu dem Zeitpunkt schon die halbe Tüte verfüttert.😟

Was kannst du tun, wenn dir Fremdkörper im Futter auffallen?

  • Ganz klar: Das Futter nicht mehr weiter füttern und den Hund beobachten. Hat er Bauchweh, Durchfall, plötzliches Erbrechen? Je nachdem, was du gefunden hast und wie es deinem Hund geht, bleibt dann ein Tierarztbesuch nicht erspart.
  • Mache ein Foto von dem Fremdkörper, der Verpackung, der Chargennummer und dem Mindesthaltbarkeitsdatum als Beweis. Hebe auch ggf. Futterreste auf.
  • Kontaktiere den Hersteller und auch den Händler, bei dem du das Futter gekauft hast. Lasse ihm deine Fotos zukommen. In der Regel gibt es eine Erstattung des Kaufpreises, eine Entschädigung und im besten Fall eine Rückrufaktion des Artikels. In meinem Fall habe ich einen Karton der Leckerchen ohne unliebsames Plastik bekommen. Das kann natürlich ein wenig schwierig sein, wenn das Vertrauen in die Marke zu dem Zeitpunkt schon etwas angeknackst ist.
  • Besonders bei größeren Futtermengen lohnt es sich, das Veterinäramt einzuschalten. Denn diese sorgen für eine Rückrufaktion des Herstellers und man kann etwas sicherer sein, dass keine weiteren Tiere zu Schaden kommen.

 

17.01.2026

Hund auf einem verschneiten Weg, umgeben von Feldern, bei Sonnenuntergang.

Futtern gegen die Kälte – brauchen Hunde im Winter mehr Energie? 

Wenn die Temperaturen sinken, läuft der Körper auf Hochtouren: Mehr Energie wird gebraucht, um die Körpertemperatur stabil zu halten. Die sogenannte thermoneutrale Zone des Hundes liegt bei etwa 15°C, darunter steigt der Energiebedarf. Schon bei 8,5°C braucht der Hund messbar mehr Power. Extrem wird es in der Arktis: Dort benötigen Hunde 70–80 % mehr Energie, um nicht an Gewicht zu verlieren!

Leben Hunde dauerhaft draußen, sollte das Futter im Schnitt um etwa 25 % ME (umsetzbare Energie) erhöht werden, sonst fehlt schlicht der Brennstoff.

Und unsere Haushunde und Katzen? Die Antwort lautet wie so oft: Es kommt darauf an. Entscheidend sind Temperatur, Wind, Nässe, Fell (mit oder ohne Unterwolle), Unterkunft, wie viel Zeit draußen verbracht wird und Körpergröße. Kleine Tiere haben im Verhältnis zu ihrer Größe eine größere Körperoberfläche und verlieren schneller Wärme. Sie brauchen daher mehr Energie.

Fazit:
Outdoor-Hunde brauchen im Winter deutlich mehr Futter. Unsere eher indoor-lebenden Hunde und Katzen benötigen meist nur leicht erhöhte Energiemengen, keine Wintermast, aber ein kleines Plus kann sinnvoll sein. 
Bist du sehr unsicher, kann es helfen den Hund regelmäßig zu wiegen, um das Gewicht im Blick zu behalten.

 

11.01.2026

Rezept für leckere Bananen-Apfel-Heidelbeer-Crossies

Klingt gut, schmeckt auch wuff-fantastisch. Wer eine vegane Alternative zu gekauften Leckerchen selbst backen möchte, kann das ganz leicht und schnell mit diesem Rezept:

 

Zutaten:

200 g Buchweizenmehl

1 Apfel

1 Banane

1 Handvoll Heidelbeeren oder Himbeeren

1 EL Pflanzenöl (Raps-, Leinen- oder Sonnenblumenöl)

ca. 40ml Wasser

 

1. Gib alle Zutaten zusammen in eine Schüssel.

2. Schütte ca. 40 ml Wasser dazu und knete alles gut durch. Der Teig sollte eine leicht klebende Konsistenz haben.

3. Danach verteilst du den Teig in kleinen Häufchen auf das Blech. Der Teig sollte nicht verlaufen, sondern in seiner Form bleiben.

4. Dann geht es bei 180 Grad (Ober-/Unterhitze) auf der mittleren Schiene in den Ofen.

5. Je nachdem wie dick du die Crossies geformt hast, sind sie nach ca. 20 min fertig. Der Teig sollte außen kross und innen saftig sein. 

Die Kekse halten sich ca. zwei Wochen in einer Blechdose oder in einem Brotbeutel.

 

Tipp für Veggie-Muffel-Wuffel: Ein wenig Leberwurst im Teig kann für noch mehr Fresslust sorgen.

Fütterungsempfehlung: Drei Kekse pro Tag für einen 13 kg Hund sind fein. (Ein Keks wiegt um die 15 g.)

Was können die Inhaltsstoffe? 

  • Geriebene Äpfel enthalten Ballaststoffe (Pektin), welche die Verdauung unterstützen und bei Durchfall helfen können. Außerdem enthalten sie Vitamin C, Kalium und B-Vitamine.
  • Heidelbeeren enthalten Antioxidantien, die gut für das Immunsystem sind und entzündungshemmend wirken können. Vitamin C, Calcium, Beta-Carotin und Eisen sind außerdem enthalten. 
  • Bananen glänzen durch Ballaststoffe (Pektin), welche die Verdauung unterstützen und bei Durchfall zum Einsatz kommen können. Kalium, Magnesium, Vitamin B6 und C sind außerdem enthalten.

Generell gilt: Dieses Obst entfaltet seine gute Wirkung, wenn es mit Augenmaß gefüttert wird. Viel hilft leider nicht immer viel. Zu viele Früchte können durch den hohen Zuckergehalt zu Verdauungsproblemen führen und das Gewicht beeinträchtigen.

 

 

28.12.2025

 

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